Der SPD-Ortsverein und die SPD-Fraktion des Marktgemeinderats Schnaittach begrüßen die Thematisierung der Verkehrssicherheit im Ort durch die Veranstaltung zum Thema „Verkehrssicherheit in Schnaittach“ und den Bericht der PZ über die Parksituation am Kindergarten im Schnaittacher Ortsteil Kirchröttenbach.
Der Wunsch vieler Bürger nach mehr Zebrastreifen und mehr Tempo-30-Zonen begründet sich auf das Bedürfnis nach einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Menschen in Schnaittach. Besonders für Senioren, Eltern, die mit Kinderwagen unterwegs sind und Radfahrer. Wir erhalten immer wieder Berichte von kritischen Situationen mit Autofahrern.
Die Ausführungen von Herrn Gruber, dem Sachgebietsleiter Verkehr bei der Polizeiinspektion Lauf, gegen noch mehr Tempo-30-Schilder, wollen wir so nicht stehen lassen. Wir fordern eine Ausweitung der Tempo-30-Zone im gesamten Kernbereich in Schnaittach. In diesem Falle braucht es nur wenig dieser Schilder, so dass die Autofahrer dadurch nicht "irritiert" werden.
Dies dient der Verkehrssicherheit und vermindert die Lärmbelästigung durch den KFZ-Verkehr. Vor allem für Radfahrer wäre es eine merkliche Verbesserung.
Durch die Novelle der Straßenverkehrsordnung, die am 05. Juli 2024 im Bundesrat verabschiedet wurde, haben Länder und Kommunen mehr Spielräume bei Einführung von Tempo-30-Zonen. Dies fordern wir ein!
Für die Situation in Kirchröttenbach wäre aus unserer Sicht die Verlegung des Ortsschildes eine erste wirkungsvolle Maßnahme. Dadurch würde die heutige Geschwindigkeitsbegrenzung von 70km/h auf 50km/h reduziert. Dies alleine könnte mögliche Unfallrisiken minimieren.
Grundsätzlich sollte neben einer rein formellen Betrachtung, die Verbesserung der Sicherheit und Lebensqualität für die Bürger im Ort eine höhere Priorität besitzen.
Wir schließen uns gerne dem Appell von Herrn Gruber an, "wieder mehr aufeinander achten" ... "mehr auf einander schauen...". Wir wünschen uns ein rücksichtvolles Miteinander im Straßenverkehr in Schnaittach.