In einer erweiterten Vorstandssitzung beschäftigte sich die SPD mit dem Ergebnis der zurückliegenden Kommunalwahl. Der Verlust zweier Sitze im Marktrat ist schmerzhaft. Zumal nur wenige Stimmen für ein drittes Mandat fehlten.
Wir bedanken uns bei den Wählerinnen und Wählern für ihr entgegengebrachtes Vertrauen, bei unseren Mitwirkenden im Wahlkampf und bei unseren ausgeschiedenen Markträten für ihr langjähriges, ehrenamtliches Engagement.
Die Schnaittacher SPD wünscht ihren beiden neuen, alten Markträten, Herbert Ziegler und Martin Kunz, alles Gute für ihre weitere Arbeit zum Wohle unserer Marktgemeinde.
Die Grundlage ihrer zukünftigen politischen Arbeit werden die Themen aus unserem Wahlprogramm sein: „Wir gehen diese sukzessive an und arbeiten mit den anderen Parteien und Gruppierungen konstruktiv zusammen. Dabei sind wir uns der hohen Verantwortung angesichts der knappen Haushaltslage bewusst und wollen keine Luftschlösser bauen“.
Es ist erfreulich, dass andere Parteien/ Gruppierungen Forderungen aus unserem Wahlprogramm aufgenommen haben. Dies zeigt, unsere Anliegen sind wichtig und richtungweisend.
Eine wichtige Angelegenheit ist für uns die Präsentation der im Marktrat vertretenen Parteien / Listengruppierungen im monatlich erscheinenden „MIT“. Wir wollen, dass sie zukünftig ausreichend Platz für ihre eigenen Darstellungen erhalten. In der Gemeinde Neunkirchen a. Sand hat dies schon lange Tradition. Es wäre ein Beitrag für ein Mehr an demokratischem Miteinander. Die SPD-Fraktion stellt dazu einen entsprechenden Antrag.
In der zurückliegenden Wahlperiode brachte sich die SPD-Fraktion mit Karlheinz Lang, Norbert Weber, Martin Kunz und Herbert Ziegler in die Arbeit des Marktrates ein. Maßgebend war immer, eine Verbesserung der Situation für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erreichen.
Exemplarische Beispiele dazu dürfen wir hier ausführen:
Auf Initiative der SPD-Fraktion wurde bei der neuen Gebührenfestsetzung für das Freibad eine angepasste soziale Komponente eingeführt:
Bei den Haushaltsberatungen für 2026 schlug die Verwaltung eine 50%-ige Kürzung der Mittel für Abriss und Neubau des Kampferstegs vor. Nach Antrag der SPD-Fraktion wurden die vorjährig vorgesehenen Mittel beibehalten.
Im Bau- und Umweltausschuss wurde im Juli 2025 von Bürgermeister Pitterlein bekannt gegeben, dass Überlegungen zur Installation einer automatischen Schließanlage in den Türen um den Spielplatz am Bürgerweiher bestehen.
Die SPD Fraktion stellte im März 2026 eine Anfrage zum Sachstand. Es ist vorgesehen, diese Türschließer-Installation einer weiteren sicherheitstechnischen Prüfung zu unterziehen. Wir können nicht nachvollziehen, dass diese so lange dauert.
Im Januar 2025 gab es einen einstimmigen Beschluss, die Lebensqualität in der Fröschau durch eine Verkehrsberuhigung zu erhöhen. Die SPD findet es schade, dass dieses Vorhaben nicht realisiert wurde.
"Lösungsorientiertes Handeln"
"Familien stärken"